Deutsche Botschaft Madrid – Residenzgebäude

Das denkmalgeschützte Residenzgebäude wurde umfassend saniert und dabei gemäß aktueller Normen und Richtlinien modernisiert. Besonders die vollständige Erneuerung der Gebäudetechnik trug maßgeblich zur verbesserten Funktionalität des Gebäudes bei.

Im Auftrag der IKL+Partner Ingenieurgesellschaft mbH haben wir die Ausführungsplanung für die Stark- und Schwachstromanlagen, die Aufzugsanlagen sowie die umfangreiche Medientechnik übernommen. Unsere Leistungen umfassten zudem Bestandsaufnahmen, Anlaufberatungen mit den beauftragten spanischen Firmen sowie teilweise die Bauüberwachung und Abnahmen vor Ort.

Eine besondere Herausforderung bestand darin, die Planung nach deutschen Standards und Normen mit den örtlichen Vorschriften und landestypischen Bauweisen in Einklang zu bringen. Zusätzlich mussten die speziellen Sicherheitsanforderungen des Auswärtigen Amtes bei der elektrotechnischen Ausstattung berücksichtigt und in das Konzept integriert werden.

Darüber hinaus galt es, eine Vielzahl gebäudetechnischer Anlagen unauffällig in das historische Gebäude zu integrieren. Die besondere Nutzung der Residenz als Büro, Großküche, Wohnraum und repräsentative Empfangsräume erforderte eine präzise Abstimmung aller technischen Komponenten, um Funktionalität und Ästhetik harmonisch miteinander zu verbinden.

Bauherr: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Architekt und Generalplaner: Krekeler Architekten Generalplaner GmbH

Bauleitung und Partner vor Ort: Sulitze Muñoz Architekten

Bearbeitungszeitraum: 08/2019 – 05/2024